Name-dropping, so der neueste - vorgeblich wissenschaftliche - Ausdruck für das Erwähnen hunderter, tausender Namen, um sich selbst in ein gutes Licht zu rücken, kann hilfreich sein. In manchen Bereichen öffnet es dir Türen, von denen du nie zu träumen wagtes. In manchen Gesprächen macht es dich interessant. In manchen Lebenslagen ist es notwendig. Aber immer und in jeder Situation ist es mir zutiefst verhasst.
Das soll nicht heißen, dass es mir auch die Menschen sind, die es zu einer stetigen Angewohnheit gemacht haben. Oder solche, die gerne andere zitieren, um eine Sache auf den Punkt zu bringen - wozu ich mich etwa jedes Monat einmal zählen muss (Heute hab ich es wieder hinter mich gebracht...schriftlich! Da tut es mir nicht so weh). Ich mag es einfach nicht, fühle mich dabei sogar körperlich unwohl. Ich spreche nicht so gerne von meinen Beziehungen zu Menschen, die mein Gesicht nicht wiedererkennen würden, hielte ich ihnen eine Pistole an den Kopf. Ich erwähne nicht gerne die Gedanken anderer Menschen, weil ich Wert auf meine eigene lege. Und vor allem, darauf kommt es mir wirklich an, kann ich es nicht leiden, mich selbst über allgemein anerkannte und vermeintlich wichtige Menschen zu definieren.
Schreit die Struktur nach einem "ABER"? "Ja, natürlich", wie einst das Schweinderl sagte. (2. Mal pro Monat, ich gehe mich schämen.) Manche Namen, die zu Menschen in meinem Leben gehören, sind es wert, fallen gelassen - "gedropped" - zu werden. Wieso ich es nicht viel öfter tue? Weil gerade diese Namen kein Mensch hören will, weil mir niemand daraufhin die Türen öffnen will, aber: Nicht nur, dass diese Menschen interessant sind. Es verursacht mir keine körperlichen Schmerzen und: Es ist mir eine Freude, mich über die Bekanntschaft mit ihnen definieren zu dürfen. Öfter als einmal pro Monat.
Das soll nicht heißen, dass es mir auch die Menschen sind, die es zu einer stetigen Angewohnheit gemacht haben. Oder solche, die gerne andere zitieren, um eine Sache auf den Punkt zu bringen - wozu ich mich etwa jedes Monat einmal zählen muss (Heute hab ich es wieder hinter mich gebracht...schriftlich! Da tut es mir nicht so weh). Ich mag es einfach nicht, fühle mich dabei sogar körperlich unwohl. Ich spreche nicht so gerne von meinen Beziehungen zu Menschen, die mein Gesicht nicht wiedererkennen würden, hielte ich ihnen eine Pistole an den Kopf. Ich erwähne nicht gerne die Gedanken anderer Menschen, weil ich Wert auf meine eigene lege. Und vor allem, darauf kommt es mir wirklich an, kann ich es nicht leiden, mich selbst über allgemein anerkannte und vermeintlich wichtige Menschen zu definieren.
Schreit die Struktur nach einem "ABER"? "Ja, natürlich", wie einst das Schweinderl sagte. (2. Mal pro Monat, ich gehe mich schämen.) Manche Namen, die zu Menschen in meinem Leben gehören, sind es wert, fallen gelassen - "gedropped" - zu werden. Wieso ich es nicht viel öfter tue? Weil gerade diese Namen kein Mensch hören will, weil mir niemand daraufhin die Türen öffnen will, aber: Nicht nur, dass diese Menschen interessant sind. Es verursacht mir keine körperlichen Schmerzen und: Es ist mir eine Freude, mich über die Bekanntschaft mit ihnen definieren zu dürfen. Öfter als einmal pro Monat.
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Gedropped werden:
Melanie, Mela, Marita, Julia, Lisi, René, Kati, Lisa, Angelika, Robert
Gedropped werden:
Melanie, Mela, Marita, Julia, Lisi, René, Kati, Lisa, Angelika, Robert
